Siebzehnfuffzich
Schnäppchenmarkt Golfplatz
25 Euro oder als Paar für
nur 39 Euro
im Monat spielen
Seit über dreißig Jahren spielt Claus Krieg
nun schon Golf. Der 57-jährige Badener tut das
mit großer Leidenschaft.
Und doch ärgert ihn dieser noch immer bestehende
elitäre Touch.
"Golf könnte längst Volkssport sein",
glaubt Krieg. Und weiß: "Dafür müsste
es für jedermann zugänglich gemacht werden."
Mit anderen Worten: günstiger sein.
Krieg gründete die Firma "Golf-inter.net",
den nach dem Deutschen Golf-Verband (DGV) zweitgrößten
Anbieter deutscher Clubmitgliedschaften.
Er bietet dort eine Vollmitgliedschaft für
25 Euro monatlich an, Ehepaare zahlen zusammen gar nur
39 Euro.
Und das nicht für das ganze Jahr, sondern ab Eintrittsmonat.
Dazu kommen einmal im Jahr lediglich 35 Euro für
Handicappflege, Versicherungen und DGV-Gebühren.
Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
Die Auswahl des Clubs überlässt Krieg dem
Computer, "das Zufallsprinzip entscheidet". |
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Siebzehnfuffzich
Schnäppchenmarkt
Golfplatz
25
Euro oder als Paar für nur 39 Euro
im Monat spielen
Der Dumpingpreis ist möglich, weil er den Golfclubs
ganze Kontingente abkauft.
"Kein Witz: Es gibt in Deutschland Clubs, die seit
zehn Jahren existieren, aber nur zehn Mitglieder haben",
sagt Geschäftsführer Krieg. "Wir kaufen
denen vier bis fünfhundert Mitgliedschaften ab
und geben die sehr günstigen Preise, die wir bekommen,
an
unsere Kunden weiter."
Für die Clubs geht es darum, mit den Beiträgen,
die Golf-inter.net ab
dem Kauftag laufend bezahlt, kalkulieren zu können.
"Ein Verein", so Krieg, "benötigt
allein für
die Pflege seiner 18-Löcher-Anlage rund 600.000
Euro."
Krieg möchte mit seiner Idee das Golfen zur Massenbewegung
machen und dem Sport
auf Spitzenleistungsebene auf die Sprünge verhelfen.
"Jeder gute Sportler kommt doch eigentlich von
der Straße", sagt Krieg.
Das sei schließlich auch bei Bernhard Langer so
gewesen, dessen Vater bekanntlich Maurer war. |