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DIE WELT SCHREIBT ÜBER
GOLF-inter.net:
  DIE WELT (golfsport-Magazin)
Heft Juni/2004, Seite 12
 

Siebzehnfuffzich

Schnäppchenmarkt Golfplatz

25 Euro oder als Paar für nur 39 Euro
im Monat spielen

Seit über dreißig Jahren spielt Claus Krieg nun schon Golf. Der 57-jährige Badener tut das mit großer Leidenschaft.
Und doch ärgert ihn dieser noch immer bestehende elitäre Touch.
"Golf könnte längst Volkssport sein", glaubt Krieg. Und weiß: "Dafür müsste es für jedermann zugänglich gemacht werden."
Mit anderen Worten: günstiger sein.

Krieg gründete die Firma "Golf-inter.net",
den nach dem Deutschen Golf-Verband (DGV) zweitgrößten Anbieter deutscher Clubmitgliedschaften.
Er bietet dort eine Vollmitgliedschaft für
25 Euro monatlich an, Ehepaare zahlen zusammen gar nur 39 Euro.
Und das nicht für das ganze Jahr, sondern ab Eintrittsmonat. Dazu kommen einmal im Jahr lediglich 35 Euro für Handicappflege, Versicherungen und DGV-Gebühren.
Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
Die Auswahl des Clubs überlässt Krieg dem Computer, "das Zufallsprinzip entscheidet".

 

Siebzehnfuffzich

Schnäppchenmarkt Golfplatz

25 Euro oder als Paar für nur 39 Euro
im Monat spielen

Der Dumpingpreis ist möglich, weil er den Golfclubs ganze Kontingente abkauft.
"Kein Witz: Es gibt in Deutschland Clubs, die seit zehn Jahren existieren, aber nur zehn Mitglieder haben", sagt Geschäftsführer Krieg. "Wir kaufen denen vier bis fünfhundert Mitgliedschaften ab und geben die sehr günstigen Preise, die wir bekommen, an
unsere Kunden weiter."

Für die Clubs geht es darum, mit den Beiträgen, die Golf-inter.net ab dem Kauftag laufend bezahlt, kalkulieren zu können.
"Ein Verein", so Krieg, "benötigt allein für
die Pflege seiner 18-Löcher-Anlage rund 600.000 Euro."

Krieg möchte mit seiner Idee das Golfen zur Massenbewegung machen und dem Sport
auf Spitzenleistungsebene auf die Sprünge verhelfen. "Jeder gute Sportler kommt doch eigentlich von der Straße", sagt Krieg.
Das sei schließlich auch bei Bernhard Langer so gewesen, dessen Vater bekanntlich Maurer war.

  DIE WELT (golfsport-Magazin)
Heft Mai/2006, Seite 12
 

Golfgräberstimmung

Deutschland befindet sich im Aufbruch. Einst als Sport der Schönen und Reichen gebrandmarkt, erobert Golf nun auch die Herzen der Normalbürger. Schon eine halbe Million Deutsche arbeitet an ihren Putts. Und es werden immer mehr, denn noch nie war der Einstieg so erschwinglich

Sex and Drugs - das war früher. "Alle Rock-Bands, die ich kenne - all diese langhaarigen tätowierten Typen - spielen heute Golf", bekannte Rocksänger Alice Cooper kürzlich. Kaum eine andere Aussage belegt so deutlich: Die Golfwelt ist im Umbruch. Längst sind es nicht mehr die Reichen, die sich über die Fairways bewegen. Golf ist zur Massenbewegung geworden, und auch immer mehr Deutsche begeistern sich für den grünen Sport mit dem kleinen weißen Ball. Keine andere Sportart wächst so schnell. Das ganze Land befindet sich in Golfgräberstimmung. Kein Wunder: Noch nie war Golfen so billig wie jetzt. Wo einst exklusive Mitgliedschaften mit Tausenden Euro Aufnahmegebühr und ebenso hohen Jahresbeiträgen und Umlagen die Anfänger abhielten, locken jetzt die Einsteigerangebote gleich massenhaft. Allen voran die Vereinigung clubfreier Golfer (VcG), eine Tochter des Deutschen Golf-Verbandes

 

Golfgräberstimmung

Deutschland befindet sich im Aufbruch. Einst als Sport der Schönen und Reichen gebrandmarkt, erobert Golg nun auch die Herzen der Normalbürger. Schon eine halbe Million Deutsche arbeitet an ihren Putts. Und es werden immer mehr, denn noch nie war der Einstieg so erschwinglich

(DGV), die mit 220 Euro Jahresbeitrag bereits mehr als 36 000 Golfbegeisterten den grünen Sport schmackhaft gemacht hat. Die im Frühjahr gestartete Initiative "Deutschland geht golfen", die zur VcG-Mitgliedschaft noch einen Schlägersatz bietet, soll weitere Anfänger überzeugen.
Ebenfalls auf Anfänger, aber auch auf Deutsche mit Auslandsmitgliedschaften setzen die Macher von "GOLF-inter.net", einer Vermittlungsagentur, die offizielle Mitgliedschaften in DGV-angeschlossenen Klubs für 25 Euro im Monat anbietet, Handicapverwaltung inbegriffen. "Wir senken damit die Hemmschwelle in den Golfeinstieg und helfen zugleich den Golfclubs, für die die von uns vermittelten Mitglieder ein Zubrot darstellen", beschreibt Betreiber Arno Stuppy das Konzept von "GOLF-inter.net".

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